Kein Forum für transfeindliche Aktivist*innen in der SPD - das Selbstbestimmungsgesetz kommt

Veröffentlicht am 11.04.2022 in Abteilung

Ein gemeinsames Statement unseres Vorstands:

Einzelpersonen und kleine Kreise in vereinzelten Parteigliederungen, die angeblich im Namen einer "demokratischen Diskussionskultur" sich wiederholt mit transfeindlichen Aktivist*innen treffen und abstimmen, sprechen weder für uns als SPDqueer Pankow, noch für die SPDqueer Berlin, noch für die SPD als Regierungspartei im Land und Bund.

Denn unsere Beschlusslage, die auch in dem Koalitionsvertrag feststeht, spricht eine eindeutige Sprache: Trans*Menschen verdienen Respekt und Anerkennung. Das TSG wird - endlich! - durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzt.

Trans* Männer sind Männer. Trans* Frauen sind Frauen.

Unser Ansatz bleibt queerfeministisch, emanzipatorisch und solidarisch mit den Ausgegrenzten und Unterdrückten, die seit Jahrzehnten ihre Anerkennung und Gleichberechtigung erkämpfen. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Dass transfeindlichen Positionen innerhalb einer queeren Arbeitsgruppe eine Plattform geboten wird, erachten wir als politisch und menschlich falsch und fordern die entsprechenden Personen und Gruppen auf, ihre schädlichen Aktivitäten zu unterlassen.

 

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